Schule Am Hochkamp
Schule Am Hochkamp

Intensivmaßnahmen im Lesen und Rechnen

 

Die seit 2009 laufenden Intensivkurse Lesen und Rechnen verstehen sich als Maßnahmen der Prävention; sie werden von zwei Sonderschullehrkräften durchgeführt.

Aufnahme finden Kinder der Grundschul-Eingangsstufe, vornehmlich der Klassenstufe 2, die im Regelunterricht trotz Fördermaßnahmen massive Schwierigkeiten haben, das Lesen oder das Rechnen zu erlernen. Die Eltern sollten den Intensivkurs mit Interesse begleiten; die Maßnahmen werden in enger Kooperation mit den Heimatgrundschulen der Kinder durchgeführt.

 

Rahmenbedingungen

Die Gastschülerinnen und Gastschüler erhalten in einem separat gelegenen Gebäude der Schule Am Hochkamp für den Zeitraum von ca. 12 Wochen Unterricht. In jedem Lese- sowie Rechenkurs werden 5 bis 6 Schülerinnen und Schüler 4 Unterrichtsstunden täglich unterrichtet. Die Meldung der aufzunehmenden Kinder erfolgt über die Präventionslehrkräfte der Schule Am Hochkamp, die an den Grundschulen im südlichen Kreis Ostholstein tätig sind.

 

Didaktisch - Methodisches

Die Kinder werden in den Kleingruppen gezielt an den Lese- und Rechenprozess herangeführt. Sie erhalten die Möglichkeit, das Lesen und das Rechnen noch einmal von Beginn an zu lernen.

Dabei kommen spezielle, bewährte Methoden und Materialien zum Einsatz.

Ein typischer Schulvormittag gestaltet sich folgendermaßen:

Die Kinder erscheinen – ggf. mit dem Schulbus – um 8.30 Uhr und erhalten 2 Schulstunden Lese- bzw. Rechenintensivunterricht. Daran schließt sich eine Unterrichtsstunde, in der die musische, die rhythmische oder die Wahrnehmungsförderung im Mittelpunkt steht. Aber auch Entspannungsübungen sowie ein ritualisierter Gesprächskreis zu Dingen des sozialen Miteinanders finden in dieser Stunde statt. In der 4. Stunde wird das jeweilig fehlende Hauptfach Deutsch oder Mathematik in Abstimmung mit der betreffenden Heimatgrundschule unterrichtet.

 

Durch eine Differenzialdiagnostik und eingehende Beobachtung können die Sonderschullehrkräfte auf die individuellen Schwierigkeiten der Kinder angemessen eingehen. Durch intensiven Kontakt zu den Eltern, den Präventionslehrkräften und ggf. auch zu den außerschulisch am Kind arbeitenden Kräften (z.B. Ergotherapeuten) wird die Rückführung in die Heimatgrundschule begleitet.

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